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Furcht vor dem Volke

 Furcht!  ... wohin geht die Tour?  / © k-poll.de Schon die Gründungsväter unserer Republik hatten Furcht vor dem Volke. Deshalb wurden viele, sehr viele Fehler bei der Gründung der Bundesrepublik begangen. Alle guten Dinge der Weimarer Verfassung wurden in den Papierkorb gesteckt - aus Furcht vor dem Volke.

Die Verfassung der viel geschmähten Weimarer Republik war freiheitlich gedacht und dem Bürger zugewandt. Es stimmt, dass einige Leute diese Verfassung für ihre persönlichen Ziele verbogen und ausgenutzt haben. Nur, all das war kein Grund, diese Verfassung zu verwerfen. Außer, die Gründungsväter unserer Republik, die so gefeierten alten Herren, wollten nur ihre eigene Macht sichern.

Ich bin nach wie vor begeistert von unserem Konrad Adenauer als kreativer Kölner Bürgermeister und Staatsmann. Er hatte eine vorausschauende Sichtweise auf die Dinge. Er hat an vielen Stellen das Richtige für die Zukunft unseres Landes - wenn auch nicht immer mit legalen Mitteln - getan. ER war der letzte, gute Bürgermeister in und für Köln.

Aber ...

... auch er hatte im Grunde genommen Angst vor dem Volke!

Nur deswegen sind die Parteien heutzutage so dominant in unser aller Republik. Sie haben sich diese, Republik, zueigen gemacht und verhalten sich so, als seien sie die Fürsten und Grafschaften persönlich. Selbst so mancher angestellte Geschäftsführer, beziehungsweise im Lohnverhältnis stehender Vorstandsvorsitzende verliert den Boden unter den Füßen. Diese Menschen verwalten nur "unser Eigentum" und nicht etwa ihre eigene Firma.

Aber ...

... die Zeiten ändern sich.
Das Volk wird langsam aber sicher erwachsen und kommuniziert über das, was falsch läuft. Siehe "Stuttgart 21", siehe das Verlangen nach Bürgerbeteiligung, siehe den Protest gegen Atomkraft. Die Republik gehört nicht den Politikern, gleich welcher Partei, sondern uns allen.

Wir sind das Volk!! Auch wenn das manche vergessen haben.

Januar 2011 / Albert Ackermann

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