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Drehbrücke Deutz

 Drehbrücke Deutzer Hafen / © k-poll.de

Alfred-Schütte Allee/Ecke Siegburger Straße

Nach der Entfestung von Deutz wurde der Deutzer Hafen unter Einbeziehung des "Schnellert" genannten toten Rheinarms zum Industriehafen ausgebaut. Als eines der ersten Bauwerke entstand die Drehbrücke, die bis heute ihren ursprünglichen Charakter erhalten hat: 1907 von der Duisburger Stahlbaufirma Johann Caspar Harkort als stählerne Konstruktion mit elektrischem Antrieb errichtet, wird die Brücke auch heute noch etwa zehnmal in der Woche gedreht, um die Schiffeinfahrt in den Hafen zu ermöglichen.

Sie wurde 1907 errichtet und 1908 für den Verkehr freigegeben. Sie führt von der Siegburger Straße in Richtung Rheinufer zur Alfred-Schütte-Allee und zu den Poller Wiesen, die in den 20er Jahren als öffentliche Grünfläche angelegt wurden. Die zu damaliger Zeit hochmoderne elektrische gesteuerte und genietete Gitterträgerkonstruktion blieb inkl. Das Steuerhäuschen kpl. erhalten. Die zum Denkmal gekürte Drehbrücke ist in seit längerer Zeit ein beliebtes Objekt für Film und Fernsehaufnahmen. Sie taucht auch immer wieder im Kölner Tatort mit den Tatort-Kommissare Klaus J. Behrendt alias Max Ballauf und Dietmar Bär alias Freddy Schenk auf.

Die Drehbrücke gehört nicht zu Poll. Sie ist aber Zufahrt und Teil der Alfred-Schütte-Allee und damit liegt sie im Blickpunkt von Poll und ihren Bürgern.

Quellen: Kulturpfade, Stadtbezirk 7 [Porz] / Foto: © A. Ackermann

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