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28. September 2020

Henriette Reker.
Ihre Pläne in den nächsten vier Jahre für Köln

Am Tag nach ihrem Wahlsieg in der Stichwahl gegen SPD-Herausforderer Andreas Kossiski präsentierte sich Henriette Reker im Rathaus sichtlich gelöst, geradezu schlagfertig. Ihre Ziele für die zweiten Amtszeit.

Die "Jahrhundertaufgabe" Klimawandel

In der Zeit, in der wir leben, sei es klug, unterschiedliche Perspektiven zu verbinden, sagte Reker mit Blick auf ein Bündnis von Grünen und CDU, das sie fortgesetzt sehen möchte. Bei der „Jahrhundertaufgabe“ gehe es darum, den Klimawandel so gut es noch geht abzuschwächen. Und durch Corona gelte es, die größte Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg zu bewältigen. Zwei exemplarische Themen mit der jeweiligen Kernkompetenz von Grün und Schwarz.



Henriette Reker appellierte an alle demokratischen Parteien im Rat, sich bei den Sachthemen einzubringen. "Ich, Henriette Reker, möchte in Köln die besten Chancen für alle", egal in welchem Stadtteil man lebe, welchen sozialen Status oder welche Herkunft man habe. In ihrer ersten Amtszeit habe sie die einzelnen Schritte zur "modernen Metropole" vorbereitet, jetzt würden sie umgesetzt.

Reker kündigte unter anderem Folgendes an:
➾ Noch im Oktober wird Reker zu einer Art Wirtschaftsgipfel laden, um mit diversen Verbänden und Vertretern
    über Hilfen und Lösungen im Zuge der Corona-Pandemie zu beraten.
➾ Ebenfalls noch im Oktober soll die Situation im Kölner Einzelhandel mit Branchen-Vertretern in den Fokus rücken.
➾ Köln braucht attraktive Einkaufstraßen und Veedels-Zentren, dafür setzr ich mich ein.
➾ Als Leiterin des Corona-Krisenstabs kündigte die OB an, auch externe Experten in das Gremium zu berufen.
➾ Mehr Tempo in der Mobilitätswende: Kölns Radwege sollen weiter ausgebaut werden.
    Hierzu soll es ein 20 Millionen-Euro-Sofortprogramm aufgelegt werden.
➾ Die Venloer Straße soll zwischen Kanalstraße und Gürtel zur Einbahnstraße umgewandelt werden.
➾ Reker sprach sich zudem für eine neue KVB-Linie aus, eine Ringbahn von Flittard nach Porz.
➾ Kölns OB fordert ein KVB-Jahresticket für 365 Euro.
➾ Ich werde sie sich weiter für eine Beitragsfreiheit bei den Kitas einsetzen.



Quelle: Gesehen, gehört, erzählt von OB Henriette Reker / Foto: © Stadt Köln

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