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Auf der Siegburger Straße können Radfahrer seit November 2015 in einer sogenannten Testphase wählen, ob sie den Radweg oder den Fahrradschutzstreifen auf der Fahrbahn nutzen.

25. Juni 2018

Bürgerinformation zum Fahrradschutzstreifen auf der Siegburger Straße, im Poller Haus

Siegburger Straße Hier einfache Zusammenfassung der Versammlung "Fahrradschutzstreifen Siegburger Straße" Als Sprecher der "IG Geschäftsleute Siegburger Straße" wies ich darauf hin, dass einige Geschäfte Ladeprobleme haben - für ein Geschäft ist es sogar existenzbedrohend Zudem ist das Halten von Taxen, Paketdiensten, Zubringerverkehr für Gewerbe, Praxen etc. ungeklärt, da Haltezonen meist zugeparkt sind. Auch für einige Behinderte gibt's Probleme. Die werden alle weiter auf Schutzstreifen halten müssen. Insgesamt sehe ich aber alles auf einem guten Weg - bei Problemen für Geschäfte wird aber Stadt reagieren müssen. Wir können weder Umsatzeinbußen noch Geschäftsaufgaben verkraften.

Hans Burgwinkel




Schutzstreifen

Verkehrssicherheit:
Schutzstreifen sind Teil der Straße (Fahrbahn) durch eine dünne, unterbrochene Linie gekennzeichnet. Schutzstreifen sind mit Fahrrad-Piktogrammen gekennzeichnet. Autos dürfen auf Schutzstreifen nicht parken und nur ausnahmsweise fahren, z. B. in einer engen Straße, wenn zwei Busse sich begegnen. Halten bis zu 3 Minuten ist auf Schutzstreifen zulässig. Die Breite der restlichen Fahrbahn zwischen den Schutzstreifen ist so gewählt, dass zwei Autos sich in der Regel begegnen können.
An Ampeln fahren Radfahrer nach den Signalen für den Autoverkehr.
    Vorteile:
  1. 1.Schutzstreifen bieten hohen Fahrkomfort und die Möglichkeit, schnell voranzukommen.
  2. 2. Auf Schutzstreifen sind Fahrradfahrer für Autofahrer besser zu sehen, wichtig an Kreuzungen, den häufigsten Unfallorten.
  3. 3. Gegenüber dem Mitfahren auf der Fahrbahn haben Schutzstreifen den Vorteil, dass Radfahrer an wartenden Autos (z. B. an Ampeln) bequem vorbeifahren können! Für Verkehrssicherheit ist dies wichtig, weil Radfahrer so aus dem "Toten Winkel" der Autofahrer heraus in deren Blickfeld vorfahren können.
  4. 4. Schutzstreifen helfen, Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern zu vermeiden, wie sie auf Radwegen oder bei erlaubter Nutzung des Gehweges vorkommen können.
  5. 5. Schutzstreifen fuhren dazu, dass Radfahrer seltener in der falschen Richtung, d. h. links der Fahrbahn fahren. Linksfahrende Radfahrer (Falschfahrer) sind überdurchschnittlich oft an Unfällen beteiligt, weil Autofahrer an Einmündungen nicht mit ihnen rechnen.
Nachteil:
Auf Schutzstreifen werden Autos öfter (falsch) parken und halten und dadurch das Radfahren behindern. "Falschparker" behindern jetzt schon auf herkömmlichen Radwegen und auf "engen" Schutzstreifen werden parkende Autos noch mehr stören, denn es gibt wenig Platz zum Ausweichen und Umfahren dieser Autos.



Radfahrstreifen

Der auch als Angebotsstreifen oder sogar als Suggestivstreifen bezeichnete Schutzstreifen für Radfahrer wurde 1977 bei Zeichen 340 (Leitlinie) in § 42 Abs. 6 Nr. 1 g StVO eingeführt:

Verkehrssicherheit:
Radfahrstreifen sind von der Straße (Fahrbahn) durch eine dicke und durchgezogene Linie getrennt. Radfahrstreifen sind mit Fahrrad-Piktogrammen gekennzeichnet. Zum Fahrbahnrand oder zu parkenden Autos können Radfahrstreifen zusätzlich mit einer dünnen durchgezogenen Linie abgegrenzt sein.
Autos dürfen auf Radfahrstreifen nicht fahren, halten oder parken.
An Ampeln fahren Radfahrer nach den Signalen für den Autoverkehr, soweit keine eigenen Signale aufgestellt sind.
    Vorteile:
  1. Radfahrstreifen bieten hohen Fahrkomfort und auch die Möglichkeit, schnell voranzukommen.
  2. Auf Radfahrstreifen sind Fahrradfahrer für Autofahrer besser zu sehen, besonders an Kreuzungen und Zufahrten. Diese sind bei Radwegen der häufigste Unfallort.
  3. Gegenüber dem Mitfahren auf der Straße haben Radfahrstreifen den Vorteil, dass Radfahrer an wartenden Autos (z. B. an Ampeln) bequemer vorbeifahren können. Dies ist für die Verkehrssicherheit von Bedeutung, da sie so aus dem "Toten Winkel" der Autofahrer heraus in deren Blickfeld vorfahren können.
  4. Radfahrstreifen helfen, Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern zu vermeiden, wie sie auf Radwegen oder bei erlaubter Nutzung des Gehweges vorkommen können.
  5. Radfahrstreifen fuhren dazu, dass Radfahrer seltener in der falschen Richtung, d. h. links der Fahrbahn fahren. Linksfahrende Radfahrer (Falschfahrer) sind überdurchschnittlich oft an Unfällen beteiligt, weil Autofahrer an Einmündungen nicht mit ihnen rechnen.

Quelle: Text übernommen von ADFC

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