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Datum: 23. September 2015

Bombe im Wasserfeld gefunden

Zustand der Bombe nicht kritisch - Kräfte durch Einsatz am Flughafen gebunden

Die am Mittwoch den 23. September 2015, bei Probebohrungen gefundene zwanzig Zentner schwere Fliegerbombe in Köln-Poll wird erst am Donnerstag, 24. September, entschärft. Dies haben der Kampfmittelbeseitigungsdienst und das städtische Ordnungsamt festgelegt. Nach einer Begutachtung des Blindgängers haben die Sprengstoffexperten festgestellt, dass sich die Bombe in keinem kritischen Zustand befindet. Angesichts des Großeinsatzes von Ordnungsamt, Feuerwehr und Hilfsdiensten am Köln-Bonn Airport am 23. September wegen des zu erwartenden Zuges mit Flüchtlingen haben die Verantwortlichen entschieden, die Evakuierung und Entschärfung auf den morgigen Donnerstag zu verlegen. Ansonsten hätten der Einsatz am Flughafen und die Entschärfung der Bombe in Poll in den Abendstunden nahezu zeitgleich erfolgen müssen.

Der genaue Umkreis des zu evakuierenden Gebietes wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst festgelegt. Er richtet sich nach den baulichen Gegebenheiten vor Ort. Wegen der Größe der Bombe ist allerdings von einem Kreis mit einem Durchmesser von 700 und 900 Metern vom Bombenfundort Siegburger Straße/Ecke Im Wasserfeld auszugehen. Hauptsächlich wird dies die Wohnbebauung von Poll betreffen, in östlicher und südlicher Richtung sind bis auf die Autobahn A4 vorwiegend Freiflächen betroffen. Für die A4 ist für den Zeitpunkt der Entschärfung der Bombe auf jeden Fall mit einer Sperrung zu rechnen.

Nach derzeitigem Stand ist davon auszugehen, dass die 8.500 Anwohner ihre Wohnungen ab 9 Uhr am 24. September verlassen müssen. Die Stadt wird eine Anlaufstelle einrichten. Von der Evakuierung sind auch Schulen und Kindertagesstätten betroffen. Alle weiteren Einzelheiten, insbesondere über die zu evakuierenden Straßenzüge, über die im Sperrkreis vorhandenen besonderen Einrichtungen sowie über den Zeitplan für Räumung, Straßensperrungen und die Entschärfung, wird die Stadt so bald wie möglich bekannt geben.

Quelle: Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Jürgen Müllenberg // Foto: © A. Ackermann

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