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 Jürgen Roters, RP

Neues Sex-Viertel auf der Schäl Sick

Ein eigenes Gewerbegebiet für das älteste Gewerbe der Welt. Nach dem Willen von Regierungspräsident Jürgen Roters (50, SPD) und von OB Harry Blum (55, CDU) soll der Strassenstrich vom Eigelstein auf die Schäl Sick verlegt werden. Schon im Frühjahr könnten die Prostituierten im Gewerbegebiet "Am Schnellert" (Poll, südlich vom Hafen) ihre Dienste anbieten.

Auslöser der spektakulären Umsiedlungsaktion: Anwohnern und Geschäftsleuten am Eigelstein ist der Strassenstrich schon lange ein Dorn im Auge die über 100 Damen aus dem Milieu ziehen Drogenhändler und Zuhälter an. Außerdem werden immer wieder völlig unbeteiligte Frauen von aufdringlichen Freiem belästigt. Nach dem Willen der Politik ist damit bald Schluss. Im Gewerbegebiet Am Schnellert werden entlang der neuen sündigen Meile Alfred-Schütte-Allee sogar spezielle Sichtschutz-Blenden aufgebaut, damit Spaziergänger auf den angrenzenden Poller-Wiesen nicht belästigt werden.

Nachteil für die Prostituierten im neuen Sex-Viertel auf der Schäl Sick: Eine Infrastruktur mit Büdchen, Kneipen und Geschäften ist nicht vorhanden. OB-Pressereferent Karl-Heinz Merfeld (42): "Dafür gibt's aber genügend Parkplätze." Damit der Umzug zügig vonstattengeht, erarbeitet die Verwaltung jetzt eine Vorlage, die der Hauptausschuss schon Anfang des Jahres absegnen könnte. Karl-Heinz Merfeld: "Dann bestellen wir die Umzugswagen im Frühjahr." Das o.k. vom Regierungspräsidenten Roters ist so gut wie sicher. Schließlich ist Roters vom Fach als früherer Polizeipräsident.

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