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Sicht auf die Stadt Porz, in den 60er Jahren

Verkehrsgünstiger Platz am Strom
Wasser, Straße, Schiene durchschneiden als Verkehrswege das Porzer Gebiet
Porz am Rhein

Außerordentlich günstig ist die Verkehrslage. des Porzer Raumes. Es ist eigentlich alles vorhanden; was eine junge aufstrebende Industriestadt zu einer weiteren Aufwärtsentwicklung braucht. Porz liegt am Rhein, die Autobahn durchschneidet das Gebiet, ein großer Verschiebebahnhof und mehrere Strecken der Bundesbahn sind vorhanden und der Flugplatz in Wahn hat jetzt nach dem Abzug der britischen Einheiten große Zukunftsmöglichkeiten. Die Verkehrslage, die den Aufstieg der Porzer Wirtschaft und der Stadt sehr begünstigt hat, entspricht eine ständig wachsende Verkehrsfrequenz. Der Umfang des Güterumschlages auf dem Rhein, der wesentlich von der Rheinischen Ziehglas AG und der Firma Louis Krages & Co. in Porz bestimmt wird, wächst von Jahr zu Jahr und geht mittlerweile über 100 000 t weit hinaus. Ebenso fertigt die Agentur Porz der Köln-Düsseldorfer Dampfschifffahrtgesellschaft alljährlich je nach den Witterungsverhältnissen mehrere tausend Fahrgäste ab. Der 1919 in Betrieb genommene Verschiebebahnhof Gremberg ist mit einer Gesamtfläche von 99.130 qm der zweitgrößte Verschiebebahnhof Deutschlands. Er ist eine zweiseitige Anlage und teilt sich in einen westlichen Teil mit dem Nordberg für den Verkehr von Norden nach Süden und einen östlichen Teil mit dem Südberg für den Verkehr von Süden nach Norden. Als Anschluss Strecken dienen mehrgleisige Güterzugstrecken über Köln-Kalk-Nord nach Duisburg-Wedau und Osterfeld sowie nach Wuppertal-Vohwinkel, ferner nach Köln-Eifeltor und Kalscheuren, nach Bonn und. Koblenz bzw. Euskirchen-Junkerath-Ehrang. Weitere Güterzugstrecken gehen über Köln-Nippes-Neuß-Hohenbudberg und über Köln-Ehrenfeld nach Rheydt, Aachen und Bergheim an der Erft. Die Güterzugstrecke nach Troisdorf verzweigt sich in Troisdorf in verschiedene Richtungen.

Reibungsloser Nahverkehr
Porz verfügt über recht gute Eisenbahnverbindungen; fast alle größeren Porzer Werke besitzen heute eigene Bahnanschlüsse. Außer dem Verschiebebahnhof Gremberg sind fünf Bahnhöfe, nämlich Porz-Urbach, Wahn, Gremberghoven, Heumar und Königsforst vorhanden, von denen die drei letzten hauptsächlich dem Personenverkehr dienen.
Feinverästeltes Straßennetz
Die Autobahnstrecke Köln-Siegburg-Frankfurt mit der Abzweigung Königsforst durchschneidet das Porzer Gebiet, so daß auch der Kraftfahrer die Autobahn von Porz aus relativ schnell erreicht. Das Straßennetz im Stadtgebiet Porz ist fein verästelt und ist durchweg in gutem Stand, Teerdecken sind die Regel. Rund 10 km Bundesstraßen, rund 50 km Landstraßen I. und II. Ordnung und rund 55km Ortsstraßen, die meist mit Bürgersteigen ausgerüstet sind, laufen durch das Stadtgebiet. Die enorme Entwicklung auf dem Bausektor, sowie die Erschließung von Neubaugebieten am Grengel zwischen den Stadtteilen Porz, Porz-Urbach, Porz-Eil und in Porz-Gremberghoven, in Porz-Eisen/ Westhoven und in Porz-Heumar führten zu einem ständigen weiteren Ausbau der Straßen. und Wegenetzes. Damit sind die Unterhaltspflicht und die laufende Überwachung des, alten wie des neuausgebauten Straßennetzes gestiegen. Im vergangenen Jahr wurde die Landstraße I. Ordnung von Köln nach Porz, die Kölner Straße, neu ausgebaut, verbreitert und mit Rad- und Fußwegen versehen. In der weiteren Planung befinden sich, außer der Aufschließung von Neubaugebieten, die Erweiterung und Verbesserung der alten Straßen im Stadtkern, insbesondere der Hauptstraße und der Bahnhofstraße, sowie die Strecke von Porz nach Zündorf, die als Verbindungsstraße von Porz nach dem Sieg-kreis vorgesehen ist.

Quelle: Wikipedia & Gesehen, gehört, erzählt von … / Foto: © Albert Ackermann

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