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Bericht aus 1977/1978

Der Förderkreis Rechtsrheinisches Köln e. V. stellt sich vor.

Förderkreis Rechtsrheinisches Köln Wenn sich im Jahre 1976 Bürger unserer Stadt zusammenfanden um den FÖRDERKREIS RECHTSRHEINISCHES KÖLN zu gründen, war es sicherlich eine richtige Überlegung, das der rechtsrheinische Raum unsere Stadt entsprechend seiner wirtschaftlichen Bedeutung und der Zahl der Bevölkerung dringend einer Aufwertung bedurfte.

Im Verhältnis zum linksrheinischen Teil gab es immer Probleme weil nicht nur bei Teilen von Rat und Verwaltung, sondern auch bei Vereinigungen, die sich "Kölner" nennen, der Horizont, die Interesse und die Aktivitäten an den Ufern des Rheins endeten.

So wird man z.B. in den Jahresberichten des "Kölner Verkehrsvereins e.V.", dem viele Unternehmen und Bürger des rechtsrheinisch Köln angehören, nie einen Satz über das rechtsrheinische Köln lesen können.

Wir sehen unsere Aufgaben ergänzend und überregional oder gemeinsam mit den örtlichen Bürgervereinen, mit denen wir guten Kontakt pflegen möchten in der Verfolgung folgender Ziele:
  1. Wünsche oder Probleme des rechtsrheinischen Handels, der Industrie und des Handwerks aufzunehmen, abzuklären sowie zu koordinieren; ebenso die aus diesem Kreis an uns herangetragenen Anregungen dem Rat oder der Verwaltung weiterzuleiten.
  2. Das kulturelle Leben zu fördern, Anstöße hierfür zu geben, Veranstaltungen durchzuführen und die Förderung dieser Ideen von Rat und Verwaltung zu fordern, wie sie im linksrheinischen Teil unserer Stadt selbstverständlich ist.
  3. Das Interesse und das Wissen über die Geschichte des rechtsrheinischen Raumes zu fördern und zu vertiefen. Die Fortschreibung der Geschichte zu verwirklichen, wie, sie von dem Schulrektor Johann Bendel einst im Auftrag des Bürgermeisters und dem Rat der Stadt Mülheim am Rhein einmal geschrieben wurde und die mit dem Jahr 1112 endet.
  4. Vorträge und Veranstaltungen mit den Beigeordneten der Stadt Köln für gewerbliche Wirtschaft, für Wirtschaftsförderung, für Stadtentwicklung und Sanierung, dem Kulturdezernenten und der Stadtkonservatorin haben in der Vergangenheit das Interesse vieler Mitglieder gefunden; ebenso wie die Vorstellung von Künstlern der Malerei und der Musik bis zum Besuch des Forstmuseums und Vortrag des Forstdirektors auf Gut Leidenhausen. Vorstand und Beirat beschränken sich auf die vorbereitenden Sitzungen und der Beratung von speziellen Problemen auf 4-5 Veranstaltungen im Jahr, am Schwerunkte setzen zu können. Wir möchten die Kenntnis und das Wissen über unsere engere Heimat bei unserer Bevölkerung und insbesondere bei denen, die bei uns eine neue Heimat gefunden haben, wecken und vertiefen.
Unsere Heimat kennenlernen heißt, sie lieben lernen und dies gilt insbesondere für die, die hier bei uns eine neue Heimat gefunden haben und längst Kölner Bürger geworden sind. Eine Heimat zu besitzen ist ein unser Leben bereicherndes Gut, sie kennen und lieben zu lernen, sollten wir uns stets bemühen.

Wir hoffen, daß Sie den Eindruck gewonnen haben, daß, wenn der Förderkreis noch nicht bestünde, er morgen gegründet werden müßte und Ihre Mitgliedschaft selbstverständlich ist.

Heinz Schmalen / Vorsitzender des Beirates
Philipp M. Laufenberg / 2. Vorsitzender
Förderkreis Rechtsrheinisches Köln e. V.

Internetseite des Förderkreis Rechtsrheinisches Köln e. V.

Schal

Quelle: Archiv des Förderkreis Rechtsrheinisches Köln e. V. / Foto: Wappen und Schal / © Albert Ackermann

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